2.PREIS FÜR DAS BUNDESPOLIZEIPRÄSIDIUM IN POTSDAM MIT GMP ARCHITEKTEN

LAGEPLAN 500Das Konzept der Außenanlagen des neuen Bundespolizeipräsidiums ist in einem engen Dialog mit der Gestaltung des Gebäudes entwickelt worden. Die formale Gliederung des Neubaus in drei Teile bestimmt sowohl den funktionalen, als auch den formalen Ausdruck der Freianlagen. Drei thematische Streifen durchziehen das Grundstück in Querrrichtung und als würden sie unter dem Gebäude hindurchlaufen bilden sie ihr Zentrum in den beiden Innenhöfen. Der eine steinern, unter Verwendung der Fassadenziegel als Belagsmaterial, und der andere grün gestaltet. Zusammengehalten durch eine einheitliche Formensprache dienen sie jedoch sehr unterschiedlichen Nutzungsansprüchen. Während der kleinere südliche grüne Innenhof durch die unter ihm angeordnete FLD nicht zu betreten ist entwickelt der nördliche größere Innenhof einen einladenden Habitus. Beide Höfe sind durch das Glasatrium visuell miteinander verbunden und spielen so mit ihrer Gegensätzlichkeit. Der durchgängig grün gestaltete und durch seine ansteigende Topografie leicht abweisend wirkende Hof findet in seinen Widerpart in dem mit vielen Sitzgelegenheiten und bunt blühenden Obstbäumen gestalteten nördlichen Hof, der durch seine zur Mitte hin abfallende Topografie einladend und kommunikativ wirkt. Die stufenförmige Topografie bildet in ihrer geschwungenen Form mal Treppen- und mal Sitzstufen aus. Die unterschiedliche Natur der Höfe findet seine Fortsetzung auch im Außenbereich. Während der südliche Bereich (genau wie auch der südliche Hof) durch diverse Sicherheitssanforderungen nicht betreten werden soll und gänzlich mit Rasenflächen gestaltet ist, ist der nördliche Bereich funktional dicht ausgenutzt und mit harten Belagsmaterialien geplant. Die geschwungene Formensprache der Innenhöfe wird im Außenraum in abgemilderter Form fortgesetzt. Gehalten werden beide Bereiche durch die Fortsetzung der zentralen Eingangshalle in den Außenraum als repräsentative Platzflächen an beiden Gebäudeseiten. Diese nehmen die auf der Westseite die Protokollvorfahrt auf mit angegliedertem Gedenkort und auf der Ostseite den Zugangsplatz für den täglichen Gebrauch.

TYPOLOGIE: Bürogebäude | ARCHITEKTUR: gmp architekten, Berlin | LAGE: Potsdam | GRÖSSE: 1.8ha | AUSLOBER: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben | WETTBEWERB: 2014, 2. Preis

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THINKING ENERGY – WOHNEN IN MALMÖ

1In Västra Hamnen in Malmö werden acht neue gestapelte Stadtvillen gebaut. Seitdem Malmö und Kopenhagen eine neue Region formen – die Øresundsregion, ist dieses einst industrielle Hafengebiet in Entwicklung. Das Projekt ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der technischen Universität Lund und E.on zum neuesten Stand nachhaltigen Bauens. Die Stadtvillen sind eine Antwort auf den heutigen Lifestyle junger Familien, die nicht aus der Stadt  in die Vorstädte ziehen wollen, auch nicht wenn sie Kinder bekommen. In den Villen haben sie ihre Ruhe, einen Garten im kompakten Taschenformat und außerdem die Angebote der Stadt um die Ecke. Jede Wohnung hat einen Privatgarten oder eine Terrasse und zusätzlich eine große Orangerie, in der die acht verschiedenen mediterranen Vegetationszonen zu Miniaturhabitaten zusammengestellt sind. Die schönen Jahreszeiten verlängern sich so und jeder hat etwas Exotik im eigenen Garten. ‘Staycation’ – Ferien zuhause anstatt Ferien in Thailand! Der CO2 Footprint verringert sich um bis zu 4 Tonnen im Jahr. Neben den grünen Räumen hat jede Wohnung Zugang zu einem eigenen Stück Garten, entweder auf dem Dach oder im Hinterhof mit einer Terrasse. Eine Sauna und ein Pool im Garten fördern die soziale Interaktion. Waldvegetation aus Mammutbäumen, Magnolien und Bambus bringt die Natur nah ans Haus und lässt es zu die Tier- und Pflanzenwelt aus dem Fenster zu erforschen. Der erste Stock, mit dunklem Stein und dichter Vegetation steht im Kontrast zu dem hellen Kalkstein der Dachgeschosse, die mit Schwarzkiefern, Gräsern und silbrigen Sträuchern eine Strandlandschaft imitieren.

TYPOLOGIE: Gemeinschaftsgärten, Dachgärten, Orangerie | ORT: Klippern 2, Västra hamnen, Malmö, Sweden | GRÖSSE: 1244 m2 | BAUHERR: E.ON PLANUNG: 2011 | FERTIGSTELLUNG: 2012 | BUDGET: 240.000 EUR | ARCHITEKTUR: hauschild + siegel architecture | LANDSCAPE TEAM: Magnus Svensson & MAN MADE LAND

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1ST PRIZE FOR AXEL SPRINGER CAMPUS IN BERLIN

Strassenperspektive

The new Axel Springer Media Campus will be a significant addition to the headquarters in Berlin Mitte. Not only will it double the size of working space in the headquarters – it will bring together a new array of digital media subsidiaries and create a unified and Axel Springer Campus that blends seamlessly into the urban environment. Located on the historic site of the border between West and East Berlin the building will breathe new life into one of the last remaining building plots of the former no-man’s land, and unify the diverse surroundings in a new vibrant urban center. We propose a new common entrance square uniting the existing headquarter buildings and the new media campus. The paving of the urban space continues through the outdoor cascade of terraces moving through the building, creating the feeling of an outdoor street interconnecting the various media companies. The street trees continue in planters on the roof terraces, resulting in a lush landscape of hanging gardens. Each terrace represents a scenic german landscape and biotope. Each terrace has its own function and program linked to if it is public and to whats happening on the building. There is a sequence of different characters tied together as a necklace. The courtyards as an extension of your private working place. The floor is filled with tables in different dimension that offer you an outside comfortable working station in the shadow. When not used for work also usable for events.

TITLE: Axel Springer Campus | TYPOLOGY: Office | ARCHITECTURE: BIG, Copenhagen | LOCATION: Berlin, Germany | SIZE: 11,700 m2 | CLIENT:Axel Springer AG | LANDSCAPE COLLABORATION: Topotek 1, Berlin | COMPETITION: 2013, 1st Prize

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WIENER EISLAUFVEREIN UND KONZERTHAUS

Top ViewDer Neubau des Hotels InterContinental lässt einen kennzeichnenden öffentlichen Raum entstehen, der als Gemeinschaftsfläche Konzerthaus, Hotel und Eislaufverein zueinander in Beziehung setzt und ihre Nutzung in Raum und Zeit organisiert. Eine durchgängige Betondecke dient als Untergrund für alle weitere Gestaltung. Darauf strukturiert ein Raster, abgeleitet aus der Geometrie eines Eishockeyfeldes und zu einem Muster aus Farbkreisen weiterentwickelt, den Platz. Die Kreise variieren in Dimension und Dichte, leiten Fußgängerströme und gliedern den Platz in Aktivitätenzonen. Das Kreismuster wird zur technischen Infrastruktur, wo sich aus der zweidimensionalen Graphik dreidimensionale Elemente entwickeln – Beleuchtung, Mobiliar und Bepflanzung. Die Beleuchtung des Platzes besteht aus einem im Raster aufgespannten System von Hängeleuchten. Auf diese Weise ist im Winter eine ununterbrochene Eisfläche möglich. Ein zweites im Boden integriertes System macht eine flexible Beleuchtung möglich. Mal erscheint der Platz in einem sanften Ambient-Licht und ein anderes Mal als fröhliche, städtischen Tanzfläche. Das Mobiliar setzt sich aus einer Sammlung von Objekten unterschiedlicher Größe und Form zusammen, welche als Sitzobjekt, Trinkbrunnen oder Fontäne funktionieren. Neben diesen festen Elementen sind temporäre Objekte, wie Wasserbecken, Bühnen und Pavillons geplant. Zwischen Beethovenplatz und Stadtpark wird eine Grünverbindung hergestellt. Hier verdichten sich Kreisflächen, welche mit diversen Gräsern und Pflanzen sowie schattenspendenden Bäumen begrünt sind und entspannende Mikrosituationen schaffen. Im Ganzen entsteht ein wirkungsvoller neuer städtischer Raum, den alle festen Objekte durch das Jahr hindurch mit der nötigen Infrastruktur versorgen. Gleichzeitig wird ein äußerst attraktiver, wandelbarer Raum geschaffen, der unterschiedliche Nutzungen und temporäre Konfigurationen ermöglicht.

TITEL: Area Hotel InterContinental Vienna, Wiener Eislaufverein und Wiener Konzerthaus | TYPOLOGIE: Hotel, Eisbahn, Stadtplatz | ARCHITEKTUR: Querkraft Architekten, Wien | LAGE: Wien, Österreich | GRÖSSE: 15,400 m2 AUSLOBER: EG-WertInvest Hotelbeteiligungs GmbH – Wien | WETTBEWERB: 2014, 2. Phase, Anerkennung

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KATHARINA-VON-BORA-STRASSE MÜNCHEN

PerspektiveRaum ist eine rare Ressource in München! Nicht nur Wohnraum, sondern auch wohnungsnaher Grünraum. Aus diesem Grund schlagen wir mit Bora-Hof die kompaktest mögliche Form eines Gebäudes an diesem Ort vor. So bleibt ein Maximum an Freiflächen zur individuellen oder gemeinschaftlichen Nutzung erhalten. Das Grundstückszuschnitt ist nicht ideal: nach Süden schaut man in einen engen Hof. Die gegenüberliegende Bebauung liegt, von der Bauflucht aus gesehen, gerade einmal 40 m entfernt. Aber: nach Norden weitet sich der Blick Richtung Karolinenplatz und „Haus der Kulturinstitute“ – ein Stück freier Himmel in der Großstadt. Ein „Knick“ im Kubus des Baus und das daraus resultierende Zurückweichen von der Bauflucht maximiert die wertvolle Ost- und West-Orientierung – die Exponierung zur Morgen- und Abendsonne. Der Hof unterteilt sich in eine private, halb-private und halb-öffentliche Zone: den Wohnungen im Erdgeschoß wird auch zum Hof hin eine eigene Terrasse zugestanden. Davor liegt ein gemeinschaftlich genutzter Garten, der wiederum zur Nachbarbebauung hin von einer großen halb-öffentlichen Grünfläche abgelöst ist. Hecken schirmen die privaten Bereiche im Hof bzw. Straßenbereich jeweils etwas ab. Außerhalb der durch die Tiefgarage unterbauten Fläche stehen Bäume, die einen visuellen Schutz vor der Nachbarbebauung bieten. Die große Wiese im Hofbereich wird durch einen Schlenderweg umschrieben. Dieser bildet auch einen Anschluss zum Tor im südlichen und westlichen Teil des Hofs. Entlang dieses Rundwegs liegen Inseln für gemeinschaftliche Aktivitäten: ein großer Tisch, an dem sich die Nachbarn treffen können, einen gemeinschaftlichen Grillplatz, ein Kleinkindspielfeld mit Trampolin und Schaukel, ein kleiner Hügel als Rodelberg. Ein Wasserfeld, vermittelt den Übergang vom Hof zum Vorplatz. Es dient zu Sammlung des Regenwassers, das dann in den Gärten genutzt werden kann. Im Winter kann man dort Schlittschuh laufen. Ein Teil der Wasser- und Spielfläche ist überdacht. Ein sprichwörtlicher Hochpunkt der Anlage ist die gemeinschaftlich genutzte Dachterrasse. In Verlängerung der Treppenhäuser fungieren kleine Gewächshäuser als Zugang zu den Dachterrassen.

TITEL: Neubau von Wohnungen an der Katharina-von-Bora-Straße | TYPOLOGIE: Wohnbebauung | ARCHITEKTUR: COBE BERLIN Architekten | LAGE: München, Deutschland | GRÖSSE: 6,850 m2 | AUSLOBER: Stadtwerke München GmbH | WETTBEWERB: 2013, Anerkennung

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1ST PRIZE WITH KÉRÉ ARCHITECTURE

Ein wesentlicher Aspekt des neuen Quartiers ist sein grüner Kern. Der Park fügt sich als Bindeglied zwischen Käfertaler Wald und Grünzug Nord Ost ein und sorgt für eine Kontinuität der städtischen Grünflächen. Die B38 wird von einer Grünbrücke überwunden, die vom Käfertaler Wald direkt in den neuen Park führt. Von hier aus garantiert eine befestigte Nord-Süd-Verbindung schnelle Querung für Fußgänger und Radfahrer. An diesen Hauptweg schließt ein sekundäres Wegenetz an, welches den Park nicht nur erschließt, sondern auch in unterschiedliche Abschnitte mit eigenen Identitäten und Qualitäten teilt. Der Nordteil des Parks ist von einem See geprägt, der Regenwasser sammelt und Wasserspiele und Sportaktivitäten ermöglicht. Zu den Gebäuden hin hat der See ein städtisches Ufer, während er zur Parkseite hin ein natürliches Ufer ausbildet. Das Gewerbe liegt unmittelbar am See und ein Kai macht diese Qualität erfahrbar. In der Mitte klammert die Universität den Park bautypologisch ein und integriert ihn in ihr Gelände: der Park ist – neben großen Vorplätzen der Gebäude – Zentrum des Campus, der den gemeinsamen Interessen der Studenten Raum bietet. Im Süden, nimmt der Westflügel das unter Naturschutz stehende Feuchtbiotop auf. Brücken und erhöhte Wege erlauben es das Gebiet zu besuchen und trotzdem das bestehende Ökosystem zu erhalten und zu schützen. Der Ostflügel ist von diversen Sport-und Spielmöglichkeiten animiert.

TITEL: Taylor Barracks Mannheim | TYPOLOGIE: Masterplan | ARCHITEKTUR: Kéré Architecture, Berlin | LAGE: Mannheim, Deutschland | GRÖSSE: 45 ha | AUSLOBER: MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH | WETTBEWERB: 2013, 1. Preis

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2. PREIS FÜR DAS LEIPZIGER FREIHEITSDENKMAL

PerspektiveDas Freiheits- und Einheitsdenkmal „Eine Stiftung an die Zukunft“ verbindet ein klassisches Denkmal mit einem neu angelegten öffentlichen Platz in Leipzig. Dieser Platz wird ein besonderer Ort in Leipzig sein, weil ein großer Teil der aktuellen politischen Demonstrationen der Stadt hier Station machen wird. Die finden dann hier statt, starten oder enden hier. Diese politischen Meinungsäußerungen prägen den Platz auch über den Moment hinaus, indem sie ihre jeweiligen Forderungen in eine riesige farbige Grafik einschreiben. Diese permanente und stetig erneuerte Grafik wird zur Chronik und Abbildung der Protestanliegen, die von den Menschen Leipzigs heute geäußert werden. Die Verbindung aus diesem neuen Platz und dem klassischen Denkmalteil macht den Zusammenhang zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit konkret und plastisch erfahrbar. Beides, die Darstellung der gegenwärtigen Protestereignisse und die Darstellung der Protestereignisse von 1989, insbesondere der Zug der 70.000 am 9. Oktober ergänzen sich zu einem großen Rund, als Sinnbild einer Kontinuität, die lange vor 1989 begann und über die Revolution von 1989 bis in unsere Gegenwart reicht. 1989 ist nicht als singulärer geschichtlicher Endpunkt dargestellt, sondern als neuer Ausgangpunkt für die Entwicklung der Gesellschaft im Allgemeinen und insbesondere für die Rolle des gewaltlosen bürgerlichen Engagements für Politik und Gesellschaft.

TITEL: Das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal – “Eine Stiftung an die Zukunft” | TYPOLOGIE: Stadtplatz, Denkmal | ARCHITEKTUR/IDEE: realities:united, Berlin | LAGE: Wilhelm-Leuschner-Platz, Leipzig | GRÖSSE: 19.000 m2 | AUSLOBER: Stadt Leipzig | WETTBEWERB: 2.Preis, 2013

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BIG, MAN MADE LAND & TOPOTEK1 IN 2ND PHASE

Like a medieval castle in the open field, the new Hillerød Hospital is embedded in one of the few danish forests and a landscape of soft hills and small ponds. The adjacent forest is seamlessly continued into the hospitals open spaces, where it gets organized and planted in a grid,gradually fading out in its density to blend in to the farm land on the west side. The choice of the tree species mirrors the indigenous danish forest mixture and the over 1000 newly planted trees create a critical mass dealing with the massive buildings volumes and the site scale. The smooth topography echoes the surroundings and create visual connections, ensuring an easy way-finding through the site, and also reduces the visual impact of the parking areas, which are 1m lower. A system of ponds is implemented for the storm water management, and contributes to the recreational environment for the Hillerød hospital park.The roofscape suggests a dialectical relation between the building volumetry and the Danish coastal landscape with its two lines of grass dunes and the bushier hinterland. Each roof is treated separately but equally, with a gradient of plants, colors and heights, that helps the transition between the different roofs. A path system is oscillating through the dune vegetation landscape and creating micro situations for patients, visitors and staff. The courtyards are independent from the surrounding environment and each one formulates its own world and references.

TITEL: Zentralkrankenhaus Seeland, Dänemark | TYPOLOGIE: Krankenhaus, Parkanlage | ARCHITEKTUR: BIG, Kopenhagen | LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: MAN MADE LAND & TOPOTEK1 | LAGE: Hillerød,Dänemark | GRÖSSE: 28,6 ha | AUSLOBER: Capitol Region of Denmark | WETTBEWERB: 2013, 1 Preis, 1.Phase

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LENNEPARK UND BRÜCKE IN ALTENA

PerspektiveDer Vorschlag für den neuen Lennepark in Altena setzt sich mit den lokalen Besonderheiten der Lennelandschaft auseinander und fügt außerdem ein fehlendes Puzzleteil in die regionale Flusslandschaft ein. Altena bekommt einen aufgefrischten Stadteingang, das Flussufer wird renaturiert und eine angenehme, direkte Verbindung vom Bahnhof zur Stadtmitte ermöglicht. An der Westseite des Lenneufers belebt ein langgestreckter, linearer Parkstreifen eine vorher ungenutzte Fläche. Der durchgehend öffentlich zugängliche Raum bringt neue Nutzungen mit sich, er schafft das Erlebnis von direktem Kontakt zum Wasser und verbessert die ökologische Qualität der Landschaft. Der Nordteil des Parks bildet das Entre mit einem topografisch abgesenkten Park & Ride Parkplatz, der Anknüpfung an das überregionale Rad- und Wanderwegenetz und der fußläufigen Anbindung an Bahnhof und Westteil der Stadt. Im Mittelteil wird der Park von einem großzügigen Rad-Fußweg bestimmt, der das lineare Areal in weitläufige Wiesenbereiche und einen seichten Uferhang gliedert. Im Süden mündet er in die Lenneroute und erfährt hier zusätzliches Erlebnispotenzial durch einen neuen Grillplatz. Ökologische Aufwertung erhält das Entwurfsgebiet über einen botanischen Pocket-Park zwischen Hauptweg und Bahngleisen, der als grüner Filter fungiert und gleichzeitig die Biodiversität im Park steigert. Außerdem wird über die Renaturierung des Flussufers die Wasserqualität verbessert und natürliche Biotope im Uferrandbereich wieder hergestellt. Mit einem kraftvollen Schwung quert die neue Fußgängerbrücke die Lenne und wird dabei zum Raumobjekt, das geschickte Verbindungen schafft, aber auch zum zentralen Aufenthaltsort wird.

TYPOLOGIE: Park, Brücke | ARCHITEKTUR: Heneghan Peng Architects, Dublin | LAGE: Altena, Deutschland | GRÖSSE: 0,7 ha | AUSLOBER: Stadt Altena | WETTBEWERB: 2013

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2. PREIS MIT COBE BERLIN FÜR DIE LINDENHÖFE

Rund um das alte Kinderkrankenhaus gruppieren sich vier neue „Lindenhöfe“, die mit der Typologie des Berliner Blocks spielen und gleichzeitig die offene und kleinkörnige Struktur des bestehenden Denkmalensembles imitieren. Während im klassischen Berliner Block die Straße der Garant für städtisches Leben, Öffentlichkeit und Austausch ist, sind es hier die unterschiedlich gestalteten Höfe, die Raum für gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft bieten; der Festhof mit dem kleinen Festplatz, der Wasserhof, der Spielhof, der Pflanzhof und der historische Lindenhof mit den majestätischen alten Bäumen. Die fünf grünen Höfe sind die Adresse, die sich alle Einwohner des neuen Wohngebietes teilen. Alle Wohnungen sind über den Hof erschlossen, der gemeinschaftlich genutzte oder gestaltete Flächen bietet. Während der klassische Berliner Block von Straßen umgeben ist, sind die „Lindenhöfe“ in eine Wald- und Wiesenlandschaft eingebettet. Zwischen den einzelnen „Lindenhöfen“ spannen sich Wiesen auf, die von allen Seiten den Blick auf das Denkmalensemble ermöglichen und zugleich genügend Raum zwischen den Höfen lassen. Diese Wiesen sind gemeinschaftlich genutzte und öffentlich zugängige Flächen. Im nördlichen Teil öffnet sich der Blick in den kleinen Wald. Im nördlichen Ausgang des Grundstücks liegt der kleine Spielplatz, der auch direkt vom Landschaftspark aus erreicht werden kann. Der neue Freiraum entwickelt den vorgefundenen Charakter des Parkgrundstückes aus introvertierten Waldräumen und offenen Wiesenlandschaften weiter. Durch behutsame Ergänzung und Auslichtung des vorhandenen Baumbestandes werden die jeweiligen Freiraumtypologien weiter kultiviert und die Lindenhöfe in die Parklandschaft eingebettet. Vier landschaftliche Elemente/Freiraumtypen prägen das Gebiet: Die Lindenalleen an den Hauptzugängen; die Gartenhöfe in den Blöcken; die offenen Wiesen zwischen den Wohnblöcken; und das kleine Wäldchen an der nordöstlichen Grundstücksseite. Diese vier Typen bezeichnen gleichzeitig die feinen graduellen Abstufungen der Privatheit der einzelnen Bereiche. Die historischen Lindenalleen führen Besucher und Bewohner von den Hauptzugängen durch die Parkanlage und erschließen so auch den öffentlichen Spielplatz.

TYPOLOGIE: Park, Wohnhöfe | ARCHITEKTUR: COBE BERLIN | ORT: Berlin-Lichtenberg | GRÖSSE: 7.3 ha | AUSLOBER: Howoge Berlin | WETTBEWERB: 2. Preis, 2013

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ERSTER SPATENSTICH IN KOPENHAGEN!

Letzte Woche feierten wir gemeinsam mit dem Bürgermeister von Kopenhagen, Vertretern der Verwaltung, dem Designteam von Bjarke Ingels Group, Topotek 1 und vielen anderen den ersten Spatenstich für unsere Amagerforbrændingen Waste-to-Energy-Plant. Die Fertigstellung des Projektes inklusive der Skipiste und der Smoker Pipe von realities:united aus Berlin ist in 2017 geplant.

TYPOLOGIE: Park und Skigebiet auf dem Dach | ORT: Kopenhagen, Dänemark | ARCHITEKTUR: BIG, Kopenhagen | LANDSCHAFT: Topotek 1 & Man Made Land | SMOKER PIPE: Realities United, Berlin | GRÖSSE: 6,6ha + 9,5ha | BAUHERR: Amagerforbrænding | WETTBEWERB: 1. Preis, 2010

>ZUM PROJEKT

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1ST PRIZE FOR MAN MADE LAND AND HENNING LARSEN

Die Frankfurt School of Finance and Management lebt von der Kommunikation und Austausch von Menschen und Ideen. Dieser offene Ansatz wird in der Sprachlichkeit der Architektur und der Gestaltung der Aussenanlagen widergespiegelt. Stadtraum und Funktionsbereiche der Hochschule verschmelzen miteinander und finden ihren formalen Ausdruck in einer durch den mäandrierenden hochwertigen Ortbetonweg sich verzahnende Funktionsbereiche. Ein sich bis in das Gebäude hineinentwickelnder Vorplatz aus Natursteinpflaster wechselt sich mit sich mit für den Unterricht nutzbaren Aussenbereichen ab, um dann in ein durch die Hochschule und die benachbarten Wohnquartiere vielseitig nutzbare Veranstaltungsfläche überzugehen. Es entsteht so ein überaus vielseitiger Aussenbereich, der gleichzeitig Träger der Botschaft der Schule ist. Die leicht erhöhte Lage des Gebäudes wird in der Gestaltung der Freianlagen als bewusstes Stilelement eingesetzt. Topografische Kanten werden von langen, eleganten Sitzgelegenheiten begleitet, die die funktionale Strukturierung betonen. Durch die leichte Modellierung des Geländes können attraktive und großwüchsige Bäume angepflanzt werden. Die Intention des Schulbetriebes und der formale Ausdruck des Gebäudes wird durch die Gehölzsetzung mit Roteichen besonders betont. Diese Laubbäume erreichen einen hohen Wuchs und entwickeln mit ihren lichten Kronen eine hohe Aufenthaltsqualität als Schattenspender und Blickfang. Im Kontext der bereits bestehenden strassenbegleitenden Bäume bilden die Roteichen eine durch ihr Blattwerk und Habitus eigenständigen und wiedererkennbaren Charakter für die Frankfurt School of Finance and Management.

TITEL: Die Zeil des Wissens – Frankfurt School of Finance and Management | TYPOLOGIE: Hochschule | ARCHITEKTUR: Henning Larsen Architects, Kopenhagen | ORT: Frankfurt (Main) | GRÖSSE: 7.8ha / 1.8ha | AUSLOBER: Frankfurt School of Finance and Management | WETTBEWERB: 1. Preis, 2013

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MAN MADE LAND WIN 1ST. PRIZE WITH BIG & TOPOTEK1

The proposed design creates a landmark home for ESS that will be a significant addition to Lund and this growing region for advanced research. The unique campus and remarkable site design will immediately distinguish the ESS campus from all similar facilities, helping to attract the brightest, most talented people and institutions from around the world. The building is, in essence, a non-building with the landscape gently flowing over the various functions of the site. The majority of the site is designed to allow public access into a park-like setting. Rather than imposing form on internal processes we have sought to draw their outline – to tailor the frame to its content. The sheer magnitude of the facility lends itself to be treated like a landscape element rather than a building. The long linear green roofs merge with the fields and meadows forming a manmade mound like a green splash in the agricultural landscape of Lund. The building is emerging from the landscape as a topographic imprint of the accelerator, the target station and the radial pattern of instrument buildings. The laboratories, accommodation, and public facilities are arranged in a radial pattern gravitating towards the target station, and reaching out to form a campus-like condition towards the adjacent science village. Between each building intimate landscape pockets are formed, providing attractive outdoor spaces and opening up towards the horizon. A public path leads over the highest point of the target station and leads towards a recreational lake. The arrival, the landscape of the site, day lit working space throughout, lots of common meeting areas and other special places will all contribute to a highly memorable experience for everyone who will work or visit ESS. A contemplative environment that is conducive to collaboration, exploration and discovery.

TITLE: ESS Lund_The green splash | TYPOLOGY: Masterplan, Park | ARCHITECTURE: Bjarke Ingels Group (BIG), Copenhagen | LOCATION: Lund, Sweden | SIZE: 76ha | CLIENT: European Spallation Source | COMPETITION: 1st Prize, 2013 | COLLABORATION: TOPOTEK1, Berlin

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2. PREIS MIT COBE BERLIN FÜR WETTBEWERB IN GARCHING

Die Grundlage aller Kommunikation ist zwischenmenschliche Nähe. Mit „Treffpunkt Garching“ schlagen wir unterschiedliche Möglichkeiten vor, im Sinne der Förderung zwischenmenschlicher Kommunikation miteinander in Austausch zu treten. Vier unterschiedliche räumliche Protoypen (oder Zonen) bieten dafür eine Brandbreite von öffentlichen und offenen Räumen mit ganz unterschiedlichen Qualitäten: Park, Feld, Boulevard und Nachbarschaft. Diese fördern und unterstützen jeweils ganz unterschiedliche Formen der Kommunikation: formelle und informelle, spielerische oder ernsthafte, konzentrierte oder legere. Dabei wirkt der öffentliche Raum wie ein Katalysator, der geplante oder zufällige Begegnungen überhaupt erst möglich macht. Garching und der Universitätscampus wachsen so zusammen ohne ihre eigenen Qualitäten einzubüßen. Der Park, in Ost-West-Richtung gelegen, bildet die Mitte. Er schließt an den großen Landschaftsraum von den Isarauen im Osten bis zum Schleißheimer Park im Westen an. Von Nord nach Süd gesehen ist er Teil der wie an einer Perlenkette aneinander gereihter Münchner Stadtplätze. Ein langer „Boardwalk“ umschließt den Park. Er ist nach dem Prinzip der shared spaces entwickelt, den Fußgänger, Sportler und Radfahrer teilen. Große Plattformen, die von den Bewegungszonen des Boardwalk abgesetzt sind funktionieren als öffentliche Terrassen. Das Feld ist aus unterschiedlichen kleinen Flecken komponiert, die in ihren Qualitäten verschiedene extensiv und intensiv genutzte Landschaftsräume der Region versinnbildlichen: Heide und Kleingartenanlagen, Gemeinschaftsgarten und Spielplatz-Berg. So wird die Landschaft – anders als im Park – nicht nur mit den Augen und durch die Bewegung hindurch wahrgenommen, sondern auch aktiv mitgestaltbar. Um Park und Feld herum verteilen sich zehn Nachbarschaften mit gemischten Wohnformen, in denen öffentliche Gebäude als urbane Anker und identitätsstiftende Bauten dienen. Die Gestaltung der Nachbarschaften legt Wert auf ein freundliches, buntes Umfeld, im menschlichen Maßstab. Der zentrale Park ist dabei Bindeglied zwischen den durch das Wohnen geprägten lockeren und grünen Nachbarschaften im Süden und den eher dichten und urbaneren Nachbarschaften im Norden, die beide jeweils in der Kontinuität von Garching und Universität gedacht sind.

TYPOLOGIE: Masterplan, Stadtpark | STÄDTEBAU: COBE BERLIN | LAGE: Garching, Bayern | GRÖSSE: 31ha | AUSLOBER: Stadt Garching | WETTBEWERB: 2. Preis, 2012

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3. PREIS FÜR ERNST-ABBE-PLATZ IN JENA

Jena fasziniert durch seine spezifische urbane Textur als Ergebnis ihrer topografischen Lage und der wechselhaften 600-jährigen Geschichte. Ein bedeutsamer Teil dieser Geschichte ist die Entwicklung Carl Zeiss Jena mit seiner Entstehung, Niedergang und Wiederauferstehung bis in die heutigen Tage hinein. Der Ernst-Abbe-Platz wird auch heute noch durch die ehemalige Fabrikstruktur des Zeiss Werks geprägt und funktioniert wie eine kleine abgeschlossene und überraschende Welt in sich selbst. Vor allem aber scheint es dem Platz in seiner derzeitigen Konfiguration an einer Mitte zu fehlen. Der Platz ist allseitig umschlossen mit einer einzigen Öffnung – der zum Himmel. In diesen geschlossenen Raum führt der Entwurf ein Landschaftsthema ein, dass sich aus Jenas topografischer Lage und umgebenden Naturräumen entwickelt und so einen charismatischen und identitätsstiftenden Charakter erzeugt. Die Gestaltung soll Struktur und Orientierung geben und muss sich vor den hohen Fassaden der angrenzenden Gebäude behaupten können. Um dies zu erreichen werden drei große in sanften Hügeln angelegte Bereiche des Platzes um ca. 50cm angehoben, damit neue Bäume gepflanzt werden können. Diese drei Topografien schaffen räumliche Beziehungen und strukturieren den Platz, um eine optimale Erreichbarkeit und Verbindung der verschiedenen Zugänge zu den Gebäuden zu gewährleisten. Vor der Mensa und dem Hörsaal der Universität werden die Erhöhungen durch einen geraden Schnitt begrenzt, um klare Vorplatzsituationen zu schaffen. Der entstehende Höhensprung wird durch eine Sitzmauer akzentuiert und funktionalisiert. Als prägender Baum werden Birken mit ihrem wilden Charakter diesen städtischen Raum erfrischen. Der derzeit im Sommer heiße und stickige Platz wird durch die neuen Bäume deutlich an Aufenthaltsqualität gewinnen. Das Laub schafft schattige Orte, befeuchtet die Luft und bindet Staub. Gesägtes Granitkleinsteinpflaster in unterschiedlichen Grautönen in einem richtungslosen Verband erlaubt eine übergangslose Geländemodellierung und ist durch seine gesägte Oberfläche komfortabel zu belaufen und rollstuhlfreundlich. Die durchgängige steinerne Textur des Platzes steht im eleganten Kontrast zu den im Raster gepflanzten Bäumen.

TYPOLOGIE: Stadtplatz | LAGE: Jena, Thüringen | GRÖSSE: 10,000 m2 | AUSLOBER: Stadt Jena | WETTBEWERB: 3. Preis, 2012

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