DEUTSCHER FUSSBALL BUND IN FRANKFURT

LageplanDie Gebäude der neuen DFB-Akademie und -Zentrale fügen sich zurückgesetzt von den umgebenden Straßen selbstverständlich und selbstbewusst in den weitläufigen Parkraum der ehemaligen Galopprennbahn. Ein Ensemble aus ruhigen, zylindrischen Baukörpern in der Südkurve des Wettbewerbsgeländes gliedert das umfangreiche Raumprogramm in maßstäbliche Einheiten und verleiht dem DFB-Standort zu allen Seiten hin einen gleichermaßen zurückhaltend-eleganten und individuell-charaktervollen Auftritt. Die Staffelung der konzentrischen Baukörper belässt den Freiraum mit seinem geschützten Baumbestand als grünen Saum zwischen Gebäuden und Straßen. Dieser Park vor den markanten Neubauten unterstützt die Großzügigkeit der Gesamtanlage und macht es möglich, den Grad an Öffentlichkeit und Diskretion wie beiläufig zu definieren. Die Gestaltung der Freianlagen zielt auf eine nachhaltige Verbindung der vorhandenen Grünstrukturen und ihrer formalen Ausprägung mit dem neuen DFB-Sportcampus. Die eindrückliche räumliche Figur des waldumstandenen ehemaligen Golfplatzes wird zentraler Bestandteil des Konzeptes und in seinem Ausdruck durch das Herumziehen des Gehölzsaumes bis auf die westliche Grundstücksgrenze noch verstärkt. Den südlichen Abschluss des Waldsaumes bilden die neuen kreisrunden Gebäude des DFB, die sich so harmonisch in den Landschaftsraum einfügen. Wichtigstes verbindendes Element der Sportanlagen mit den Gebäuden des Campus ist ein Wegesystem aus Tartan, dass als Echo der alten Trabrennbahn in weiten Kurven und vielen möglichen Wegekombinationen über das Gelände führt. Für die Sportler ergibt sich eine vielfältige Nutzungsmöglichkeit Loops von 600, 1200, 1800 und 2000m laufen zu können. Die Strecken führen wahlweise durch die Sportfelder hindurch oder entlang des Waldsaumes, wobei durch wenige akzentuierte Neupflanzungen ein reizvoller Wechsel zwischen der Streckenführung innerhalb und außerhalb des Waldgürtels entsteht.

TITEL: Neubau Akademie und Zentrale Deutscher Fussball-Bund | TYPOLOGIE: Masterplan | ARCHITEKTUR: GKL Architekten | LAGE: Frankfurt GRÖSSE: 458,500 m2 | AUSLOBER: Deutscher Fußball-Bund | WETTBEWERB: 2015

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1. PREIS PAUL-OTTMANN-ZENTRUM IN MÜNCHEN

Lageplan
Ziel der Neugestaltung der Freiflächen des Nahbereichszentrums „Paul-Ottmann-Zentrum“ ist es einen lebendigen, öffentlichen Platz zu schaffen der mit einer hohen Aufenthaltsqualität den Standort aufwertet. Zwischen den beiden neuen Gebäudeteilen spannt sich ein Quartiersplatz auf, der sich zur Radolfzellerstraße öffnet und über eine vertiefte Plattform in der Mitte ein Zentrum formuliert. Gingkos fassen den Platz zur Straße hin ein, spenden Schatten und zusätzliche Struktur. Eine lange Bank entlang der inneren „Platzinsel“ lädt zum pausieren und entspannen ein. Integraler Bestandteil der Gebäudekubatur sind die vollständig genutzten Dächer der beiden skulpturalen Baukörper. Das nördliche Gebäude ist in Anlehnung an die polygonale Form des Daches mit unterschiedlichen Gräsern in unterschiedlichen Höhen und Grüntönen flächendeckend bepflanzt. Das Dach des südlichen Gebäudes nimmt private Gärten auf, die über einen Weg an dem sich kleinere Platz- und Aussichtssituationen angliedern erschlossen werden.

TITEL: Ersatzneubau Nahbereichszentrum Paul-Ottmann | TYPOLOGIE: Stadtplatz ARCHITEKTUR: Allmann Sattler Wappner Architekten | LAGE: München-Aubing | GRÖSSE: 11.600 m2 | AUSLOBER: SBI GmbH | WETTBEWERB: 1.Preis, 2015

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ZEHENTPLATZ MERTINGEN

PLAN-500 Im Kern dieses Vorschlags steht die Neuordnung der verschiedenen Fragmente des derzeitigen Zehentplatzes zu einer einzigen emblematischen Gesamtanlage. Der Verkehr wird dabei von Grund auf neu organisiert, um den Platz in einen Shared Space umzuwandeln. Die Brunnengasse endet als Sackgasse vor dem Platz. Der ost-westliche Teil der Mühlau wird ebenfalls geschlossen. Die Neugestaltung reduziert den Verkehr in größtmöglichem Maße und sorgt so für große Fußgängerflächen. Die Zufahrt für private Fahrzeuge wird auf Anlieger beschränkt, deren Mikroverkehr klar durch Hecken abgegrenzt ist. Diese grünen Elemente spielen eine doppelte Rolle: Zum einen begrenzen sie den Mikroverkehr zwischen den Zufahrtsstraßen und den Privatgrundstücken und zum Anderen formen sie den repräsentativen inneren Raum des großen Platzes.

TITEL: Zehentplatz Mertingen | TYPOLOGIE: Öffentlicher Raum | LAGE: Mertingen | GRÖSSE: 5,700 m2 | AUSLOBER: St. Mertingen | WETTBEWERB: 2015

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LIGET NATIONALGALLERIE BUDAPEST

bird view The core of the landscape proposal consist in re-pairing / re-composing / re-assembling the existing path system with the ambition to set up the new building as a clear destination in the greater park. This clarification of the orientation system must offer to the visitors a more intuitive promenade in the park and lead them naturally from one point of interest to the other. The stand alone building is located in the heart of a great loop which open up the city´s neighbourhood at the east to the large lawn at the west and provide a continuous and obstacle-free promenade. Both Museums are gathered on a common plinth which symbolically split up to draw each institution´s ground. Café Terraces and any possible outdoor programmes, events can be installed on the large socle which also guarantee the fluidity of the walkers flow through and around the building. The new building touch down gently on a remodelled hillock which recast the former plateau into a softened topography and provide an easy access to the plinth from every route. A particular attention is paid to integrate existing trees of exception.

TITEL: New National Gallery and Ludwig Museum | TYPOLOGIE: Masterplan | ARCHITEKTUR: Henning Larsen Architects | LAGE: Budapest, Ungarn | GRÖSSE: 20,000 m2 | AUSLOBER: Stadt Budapest | WETTBEWERB: 2015

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NYA GÄVLE CENTRUM – NEUES ZENTRUM FÜR GÄVLE

View3 Gävle är inne i en expansiv fas. Attraktiva offentlig utrymmen där människor kan mötas är då viktigare än någonsin. Rutnätsstaden, som anlades enligt europeiska förebilder på 1800-talet, har en central Rådhusesplanad som går i nord-sydlig riktning genom innerstaden. Det utgör en underbart hållbar struktur att bygga vidare på. Ett vackert förlopp av platser som sinsemellan har olika karaktär avlöser varandra. Gröna platser, torg och förplatser med planteringar och fontäner. Både Teatern och Rådhuset utgör arkitektoniska blickfång i Rådhusesplanaden. Vid ån möter detta kulturella gröna stråk Å-rummet, det blå stråket. Å-rummet förbinder direkt Gävles innerstad med omlandet. På andra sidan ån ligger Slottet och den historiska förlagda Slottsplatsen. Vi vill bygga vidare på de kvaliteter som vi upplever att Gävle har! De befintliga parkplatserna i Rådhusesplanaden uppdateras medan vi skapar en ny stengjord plats framför Rådhuset, ett nytt blått torg i mötet av de två stråken som sätter fokus på ån, samt en gemensam ny grön plats vid Slottet och Biblioteket. En plats som förbinder de sidorna om Södra Kungsgatan med varandra samt förbättrar kontakten med ån. Vårt förslag sätter människan i fokus och vill skapa platser för Gävles alla ny som gamla invånare. Platser där man kan göra saker, interagera med konsten, med varandra, ha roligt, ha fest eller bara sitta ner och snacka.

TITLE: Nya Gävle Centrum | TYPOLOGY: Masterplan | ARCHITECTURE: BIG, Bjarke Ingels Group | LOCATION: Gävle, Sweden | SIZE: 59,100 m2 | CLIENT: City of Gävle | COMPETITION: 2014

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FONTANE-HAUS IN BERLIN FERTIG GESTELLT

©Hanns JoostenDas Märkische Viertel ist eine in die Jahre gekommene städtebauliche Vision der 60-er Jahre. Die Jahrzehnte haben das Viertel Veränderungen und Anpassungen erfahren lassen, die unkoordiniert und ohne Planungsabsicht durchgeführt wurden. Die Idee eines vernetzten und zusämmenhängenden Raumkontinuums ist insbesondere durch die wahllose Verwendung verschiedener Einbauten und Oberflächenmaterialien nicht mehr ablesbar. Für das engere Gebiet des Märkischen Zentrums haben wir einen Masterplan mit in den nächsten Jahren umzusetzenden Maßnahmen erstellt, auf dessen Grundlage nun Ende des Jahres 2014 die ersten beiden Bauabschnitte fertig gestellt wurden. Die über die Zeit entstandene hochbauliche Vielsprachigkeit des Märkischen Zentrums kann aber auch als eigenständige Qualität gesehen werden. Um diese Qualität sichtbar zu machen ist eine zusammenhängende Erlebbarkeit der öffentlichen Räume/Flächen erforderlich. Ausgehend vom kulturellen Mittelpunkt der Anlage – dem Fontane-Haus – entspinnt der Masterplan ein Netz aus neu hierarchisierten Achsen und Wegen, die das Viertel neu erschliessen. Die Umgestaltung dieser Flächen und Wege in einer vom bestehenden schwarzen Natursteinvorplatz des Fontane-Hauses abgeleiteten Gestaltungssprache stellt diesen Zusammenhang wieder her und stellt die bestehende Bebauung auf ein einheitliches, schwarzes, Materialtableau. In den Knotenpunkten der Wegeverbindungen und Achsten rhythmisieren neue Platzintarsien und Anpassungen des Bestandes das Wegenetzwerk. Das neu sanierte Fontane-Haus in seiner modernen schwarz/weiß-Optik gibt den Farbkanon für den Außenraum vor. Alle Beläge sind schwarz, während die objekthaften Einbauten und Materialintarsien in weiß gehalten sind. Als Echo aus der Vergangenheit zitieren die neu gepflanzten Gingkobäume mit ihrem herbstlichen Gelb den orginalen Farbkanon des Fontane-Hauses an genau jenem Ort, wo sich noch immer die unsanierte Thomas-Mann-Oberschule und das Fontane-Haus baulich begegnen. Als neuer Mittelpunkt der Anlage wird ein übergroßes Betonobjekt aus 45 hellweissen Einzelmodulen im Raster des bestehenden Natursteinbelages inszeniert – die X-Bank. Sie markiert aus der Luft und aus der Fußgängerperspektive das Fontane-Haus als neuen Zielpunkt im Märkischen Viertel und ist das sichtbarste Zeichen der zahlreichen Veränderungen im Umfeld des Fontane-Hauses. (Photos © Hanns Joosten)

TYPOLOGIE: Stadtplatz und Masterplan | LAGE: Märkisches Viertel, Berlin Reinickendorf | SANIERUNG FONTANE-HAUS: Nemesis Aesthetics, Kassel | BAUHERR: Land Berlin, Bezirksamt Reinickendorf | BAUKOSTEN: 0.6 Mio. € (BA 1-2) | GRÖSSE: 5.100 m2 | VERFAHREN: Wettbewerb & Beauftragung (BA 1-2) | FERTIGSTELLUNG: 2013-2014

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STADTPARK NEUTRAUBLING

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Die Fläche des neuen Stadtparks in Neutraubling liegt als große ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen Gewerbegebiet und kleinteiligerer Wohn- und Hofbebauung. Der neue Stadtpark soll sich in seiner Lage zwischen Leben und Arbeiten zu einer grünen Oase entwickeln, einem eigenständigen Ort mit neuen Qualitäten. Er reagiert auf die Umgebung, indem er sich vorhandenen Situationen wahlweise schließt und öffnet. Durch die Positionierung der Baumstrukturen in unterschiedlichen Höhen und Tiefen entstehen vielfältige Aus- und Einblicke in und aus dem Park. Die Baumstrukturen ragen im Bezug auf innere und äußere Gegebenheiten unterschiedlich weit und unterschiedlich dicht gesetzt in das Innere des Parks hinein, so das im Inneren ganz unterschiedliche Sichtbezüge, Lichtverhältnisse und Größenverhältnisse entstehen. Während unterschiedlich große Baumstrukturen so die Ränder des Parks definieren, entstehen in der Mitte des Parks weitläufige, geschützte, freie Flächen.

TYPOLOGIE: Park LAGE: Neutraubling | GRÖSSE: 84,000 m2 | AUSLOBER: Neutraubling | WETTBEWERB: 2014

 

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2.PREIS FÜR DAS BUNDESPOLIZEIPRÄSIDIUM IN POTSDAM MIT GMP ARCHITEKTEN

LAGEPLAN 500Das Konzept der Außenanlagen des neuen Bundespolizeipräsidiums ist in einem engen Dialog mit der Gestaltung des Gebäudes entwickelt worden. Die formale Gliederung des Neubaus in drei Teile bestimmt sowohl den funktionalen, als auch den formalen Ausdruck der Freianlagen. Drei thematische Streifen durchziehen das Grundstück in Querrrichtung und als würden sie unter dem Gebäude hindurchlaufen bilden sie ihr Zentrum in den beiden Innenhöfen. Der eine steinern, unter Verwendung der Fassadenziegel als Belagsmaterial, und der andere grün gestaltet. Zusammengehalten durch eine einheitliche Formensprache dienen sie jedoch sehr unterschiedlichen Nutzungsansprüchen. Während der kleinere südliche grüne Innenhof durch die unter ihm angeordnete FLD nicht zu betreten ist entwickelt der nördliche größere Innenhof einen einladenden Habitus. Beide Höfe sind durch das Glasatrium visuell miteinander verbunden und spielen so mit ihrer Gegensätzlichkeit. Der durchgängig grün gestaltete und durch seine ansteigende Topografie leicht abweisend wirkende Hof findet in seinen Widerpart in dem mit vielen Sitzgelegenheiten und bunt blühenden Obstbäumen gestalteten nördlichen Hof, der durch seine zur Mitte hin abfallende Topografie einladend und kommunikativ wirkt. Die stufenförmige Topografie bildet in ihrer geschwungenen Form mal Treppen- und mal Sitzstufen aus. Die unterschiedliche Natur der Höfe findet seine Fortsetzung auch im Außenbereich. Während der südliche Bereich (genau wie auch der südliche Hof) durch diverse Sicherheitssanforderungen nicht betreten werden soll und gänzlich mit Rasenflächen gestaltet ist, ist der nördliche Bereich funktional dicht ausgenutzt und mit harten Belagsmaterialien geplant. Die geschwungene Formensprache der Innenhöfe wird im Außenraum in abgemilderter Form fortgesetzt. Gehalten werden beide Bereiche durch die Fortsetzung der zentralen Eingangshalle in den Außenraum als repräsentative Platzflächen an beiden Gebäudeseiten. Diese nehmen die auf der Westseite die Protokollvorfahrt auf mit angegliedertem Gedenkort und auf der Ostseite den Zugangsplatz für den täglichen Gebrauch.

TYPOLOGIE: Bürogebäude | ARCHITEKTUR: gmp architekten, Berlin | LAGE: Potsdam | GRÖSSE: 1.8ha | AUSLOBER: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben | WETTBEWERB: 2014, 2. Preis

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THINKING ENERGY – WOHNEN IN MALMÖ

1In Västra Hamnen in Malmö werden acht neue gestapelte Stadtvillen gebaut. Seitdem Malmö und Kopenhagen eine neue Region formen – die Øresundsregion, ist dieses einst industrielle Hafengebiet in Entwicklung. Das Projekt ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der technischen Universität Lund und E.on zum neuesten Stand nachhaltigen Bauens. Die Stadtvillen sind eine Antwort auf den heutigen Lifestyle junger Familien, die nicht aus der Stadt  in die Vorstädte ziehen wollen, auch nicht wenn sie Kinder bekommen. In den Villen haben sie ihre Ruhe, einen Garten im kompakten Taschenformat und außerdem die Angebote der Stadt um die Ecke. Jede Wohnung hat einen Privatgarten oder eine Terrasse und zusätzlich eine große Orangerie, in der die acht verschiedenen mediterranen Vegetationszonen zu Miniaturhabitaten zusammengestellt sind. Die schönen Jahreszeiten verlängern sich so und jeder hat etwas Exotik im eigenen Garten. ‘Staycation’ – Ferien zuhause anstatt Ferien in Thailand! Der CO2 Footprint verringert sich um bis zu 4 Tonnen im Jahr. Neben den grünen Räumen hat jede Wohnung Zugang zu einem eigenen Stück Garten, entweder auf dem Dach oder im Hinterhof mit einer Terrasse. Eine Sauna und ein Pool im Garten fördern die soziale Interaktion. Waldvegetation aus Mammutbäumen, Magnolien und Bambus bringt die Natur nah ans Haus und lässt es zu die Tier- und Pflanzenwelt aus dem Fenster zu erforschen. Der erste Stock, mit dunklem Stein und dichter Vegetation steht im Kontrast zu dem hellen Kalkstein der Dachgeschosse, die mit Schwarzkiefern, Gräsern und silbrigen Sträuchern eine Strandlandschaft imitieren. (Photos © Hanns Joosten)

TYPOLOGIE: Gemeinschaftsgärten, Dachgärten, Orangerie | ORT: Klippern 2, Västra hamnen, Malmö, Sweden | GRÖSSE: 1244 m2 | BAUHERR: E.ON PLANUNG: 2011 | FERTIGSTELLUNG: 2012 | BUDGET: 240.000 EUR | ARCHITEKTUR: hauschild + siegel architecture | LANDSCAPE TEAM: Magnus Svensson & MAN MADE LAND

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WOHNEN IN DER HENSCHELSTRASSE MÜNCHEN

plan-ASüdlich der Henschelstraße entsteht ein neues Wohngebiet. Mit 436 Wohnungen hat das neue Quartier genügend kritische Masse, auch als neue Mitte für bereits bestehende Siedlungen südlich der S-Bahnlinie zu wirken. Darauf zielt unser Vorschlag ab. In seiner Komposition als „Neue Mitte“ beruht das Viertel auf vier wesentlichen Grundgedanken: Verbinden! Alle an das Grundstück angrenzenden Wege und Grünzüge werden über das Grundstück und/oder mit der Henschelstrasse verbunden. Das Wege- und Grünnetzwerk trägt so zur Integration des Gebietes in die Umgebung bei. Vollenden! Entlang der Henschelstraße und des Kleiberwegs wird die Straßenfront durch straßenbegleitende Bauten ergänzt. So fügt sich die Nachbarschaft baulich in die bestehende Siedlungsstruktur ein. Im Bereich der Henschelstraße wirkt der Riegel zugleich als baulich-auditiver Emissionsschutz. An der Straßenbebauung entlang der Federseestraße liegt eine der zwei Kindereinrichtungen und – auch für die Anrainer binnen 5 Minuten Fußweg von der S-Bahnhaltestelle Lochhausen gut erreichbar – der Laden und das Café. Gemeinschaft! Alle anderen Wohneinheiten gruppieren sich ringförmig um einen zentralen Freiraum. Dieser stark landschaftlich geprägte Raum nimmt Motive der Umgebung auf – sanfte Topografie, Wälder und Seen. Das kleine Wäldchen nimmt Anleihen an der Aubinger Lohe. Der Teich hilft, alles anfallende Regenwasser zu managen. Im Winter kann man hier Schlittschuh laufen. In diesem inneren Kreis liegt in östliche Richtung das Nachbarschaftszentrum; in unmittelbarer Nähe zur Kita und zur Gewerbeeinheit. Bunte Mischung! In ihrer Kleinkörnigkeit ermöglicht die städtebauliche Konfiguration eine hohe Varianz an Wohnungstypen, -größen, und –formen. Sie ist somit ein Angebot an eine Breite möglicher Lebensformen und sozialer Schichten ohne zu segregieren. Dem Ideal einer inklusiven Gesellschaft kann so mit Hilfe einer Bandbreite von Architekturen Raum gegeben werden ohne dem robusten städtebaulichen Rückgrat die Kraft zu nehmen.

TITEL: Neues Wohnen im Stadtteil Lochausen – Henschelstrasse | TYPOLOGIE: Wohnungen | ARCHITEKTUR: COBE Architekten, Berlin | LAGE: München, Deutschland | GRÖSSE: 6,700 m2 | AUSLOBER: Landeshauptstadt München | WETTBEWERB: 2014

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QUARTIER TEMPELHOFER DAMM

Perspektive Berlin bekommt ein neues Quartier! Am Rande des Tempelhofer Feldes gelegen werden bis zu 5.000 Menschen im neuen Quartier aus drei Nachbarschaften nördlich und südlich der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in ca. 2400 Wohnungen eine Heimat finden können. Ca. weitere 3.000 werden hier arbeiten (südliches Feld). Und mit prognostizierten 5.000 Besuchern pro Tag wird die ZLB am Tempelhofer Feld ein neuer Anlaufpunkt in der Kulturlandschaft Berlin-Brandenburgs. Wohl kaum ein Ort Berlins ruft gleichzeitig so viel Euphorie, Aktivitätsdurst, Bewegungslust, Projektionspotential und Schutzbedürfnis hervor. Dementsprechend wird das neue Quartier auch Funktionen aufnehmen müssen, die über die eigenen Bedürfnisse hinausgehen: Etwa einen Jungendclub und Nachbarschaftstreff, eine Besucherterrasse, Angebote für die Parknutzer, Sport- und Nahversorgungseinrichtungen, Kitas, vielleicht eine Schule. Durch diese Angebote – auch an die umliegenden Nachbarschaften – vernetzt sich das neue Quartier mit der Stadt und Stadtgesellschaft, statt auf seiner privilegierten Insellage am Tempelhofer Feld zu bestehen. Auch der Angst vor dem Zuzug Bessergestellter kann so begegnet werden. Die Liebe der Berlinerinnen und Berliner zu Ihrem Tempelhofer Feld scheint seit der Öffnung der struppigen „Parklandschaft“ am 08. Mai 2010 ungebrochen. Dem hohen Bedarf der hochattraktiven Boom-Metropole Berlin an sozial gemischtem und bezahlbarem Wohnraum steht ein ähnlich hoher Bedarf an qualifizierten öffentlichen Grün- und Stadt-Räumen entgegen. Mit unserem Vorschlag „Tempelhöfe“ bieten wir ein robustes städtebauliches Gerüst, das geeignet ist, den scheinbaren Widersprüchen zu begegnen! Unser Vorschlag „Tempelhöfe“ verstärkt die vorgefundenen Qualitäten und Idiosynkrasien des Ortes: Die Lage am Tempelhofer Feld und dem hohen öffentlichen Interesse an der Parklandschaft mit ihrer individuellen und kollektiven Aneigbarkeit. Die exzellente Erreichbarkeit via ÖPNV (S- und U-Bahn) und die zentrale Lage in Berlin innerhalb des S-Bahnrings. Die Lage am Tempelhofer Damm – einer der am stärksten befahrenen und enigmatischsten Straßen Berlins. Die Lage vis à vis der ZLB. Die Funktion des Gebietes als spürbarer Eingang zur Innenstadt.

TITEL: Kooperatives Verfahren Quartier Tempelhofer Damm – THF Berlin | TYPOLOGIE: Städtebau / Wohnungen | STÄDTEBAU: COBE Architekten, Berlin | LAGE: Berlin | GRÖSSE: 206,000 m2 | AUSLOBER: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Berlin | WETTBEWERB: 2014

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HAMBURGER BAHNHOF BERLIN

Perspektive
Mit seiner innerstädtisch zentralen Lage – in direkter Nähe zum Berliner Hauptbahnhof und zwischen Schifffahrtskanal und Heidestraße – wird das Entwurfsgebiet in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der nördlichen Innenstadt spielen. Es verbindet das Museum im Hamburger Bahnhof mit der neu entstehenden Europacity und bietet in seiner Nutzungsvielfalt einen interessanten Verknüpfungspunkt zwischen öffentlichen und privaten Funktionen. Die Fläche, die früher für den Fracht- und Güterumschlag sowie den Bahnbetrieb genutzt wurde und später künstlerischen Zwischennutzungen diente, bietet in seiner derzeitigen Materialität und räumlichen Wirkung bereits eigenwillige Qualitäten. Die homogene Bestandsoberfläche aus Kopfsteinpflaster, die jetzt bereits abgerissen wird, erzeugte einen weiten, einheitlichen Raum. Ein durchgehender, identitätsstiftender Teppich verbindet den Vorplatz von 50 Hertz, den Entréeplatz am Sozialgericht und Landesinstitut für gerichtliche Medizin und den Platz am Hamburger Bahnhof miteinander. Er schafft eine zusammenhängende Grundlage für das gesamte neue Ensemble. Im Ganzen stehen 17.000 qm Kopfsteinpflaster zur Verfügung. Wir sehen es als gute Möglichkeit ein Stück der Geschichte und des heutigen, industriellen Charakters des Ortes weiter zu transportieren. Das meiste Pflaster wird im Sinne der Nachhaltigkeit wiederverwendet, teilweise in seiner Oberfläche verändert und durch neue Natursteine angefüllt. Die räumliche Qualität des Ortes wird erhalten und durch zielgerichtete Maßnahmen modifiziert und veredelt. Die wiederverwendeten, alten und zum Teil bearbeiteten Steine sind die Basis des verbindenden Teppichs. Bewusst dazu addiertes, neues Material bildet Inseln aus der Fläche heraus, auf denen sich die neuen Funktionen ansiedeln. Der Pflastergradient erweckt das Bild eines Archipels. Materialunterschiede separieren Durchgangs- und Aufenthaltsräume voneinander aber verweben sie gleichzeitig miteinander. Ein Gradient von verschiedenen Oberflächen – altem, gestocktem und neuen Pflaster- lässt eine Textur entstehen. Sie gliedert den Raum und leitet zusammen mit den grünen Inseln die verschiedenen Ströme von Fußgängern, Fahrradfahrern, Autofahrern, Anwohnern und Besuchern.

TITEL: Freiflächengestaltung im Umfeld des Hamburger Bahnhofs | TYPOLOGIE: Stadtplatz / Freiräume | LAGE: Berlin, Deutschland | GRÖSSE: 21,600 m2 | AUSLOBER: CA Immo Deutschland GmbH | WETTBEWERB: 2014

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1ST PRIZE FOR AXEL SPRINGER CAMPUS IN BERLIN

Strassenperspektive

The new Axel Springer Media Campus will be a significant addition to the headquarters in Berlin Mitte. Not only will it double the size of working space in the headquarters – it will bring together a new array of digital media subsidiaries and create a unified and Axel Springer Campus that blends seamlessly into the urban environment. Located on the historic site of the border between West and East Berlin the building will breathe new life into one of the last remaining building plots of the former no-man’s land, and unify the diverse surroundings in a new vibrant urban center. We propose a new common entrance square uniting the existing headquarter buildings and the new media campus. The paving of the urban space continues through the outdoor cascade of terraces moving through the building, creating the feeling of an outdoor street interconnecting the various media companies. The street trees continue in planters on the roof terraces, resulting in a lush landscape of hanging gardens. Each terrace represents a scenic german landscape and biotope. Each terrace has its own function and program linked to if it is public and to whats happening on the building. There is a sequence of different characters tied together as a necklace. The courtyards as an extension of your private working place. The floor is filled with tables in different dimension that offer you an outside comfortable working station in the shadow. When not used for work also usable for events.

TITLE: Axel Springer Campus | TYPOLOGY: Office | ARCHITECTURE: BIG, Copenhagen | LOCATION: Berlin, Germany | SIZE: 11,700 m2 | CLIENT:Axel Springer AG | LANDSCAPE COLLABORATION: Topotek 1, Berlin | COMPETITION: 2013, 1st Prize

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URBAN LIVING BERLIN

3D-section Baulücken über den Dächern von Berlin – Neue Formen des städtischen Wohnens! In zentralen Lagen, in denen immer mehr Menschen leben wollen, gibt es eine Vielzahl von Funktionsgebäuden, wie z.B. Parkhäuser, Gleichrichterwerke der BVG, Supermärkte und Tankstellen, die nur geringe Bebauungshöhen aufweisen. Die Freiräume darüber bleiben unbelegt und stehen oft in keiner Relation zum baurechtlichen Potential. Diese „Hausdach- Baulücken“ fielen bisher durch das risikoaverse Suchraster der Investoren. Da herkömmliche Baulücken nun weitgehend bebaut sind und der Preisspiegel für das Wohnen in guten Lagen steigt, werden hier die „Besonderen Baulücken“ trotz Mehrkosten interessant. Die Bestandsbebauung Parkhaus Briesestraße weist eine Höhendifferenz zur baurechtlich zulässigen Bebauung von drei Vollgeschossen auf – die „Parkhausdach-Baulücke“. Statisch ist hier aus dem Stegreif eine 1-2 geschossige Aufstockung denkbar. Profitieren von der Patina – Pro Diversität der Stadt! Kunst in „Boros Bunker“, „Königs Kirche“, Fitness in der Backfabrik, Konzerte in der Heeresbäckerei, Wohnen in der Zigarettenfabrik! Heterotope Räume haben Konjunktur in Berlin, neuralgische Orte werden wiederentdeckt und mit zeitgemäßen Nutzungsprogrammen reformiert. Dafür gibt es gute Gründe: Bei einer Umnutzung von Bestandsgebäuden entsteht in der Summe immer ein Unikat, die Boni sind eine besondere Atmosphäre und Raumqualität. Für viele Nutzergruppen sind gerade die verhandelbaren Realitäten so eines Gebäudes interessant. Außerdem erfährt die Sichtbarkeit des Vergangenen hier besondere Wertschätzung! Dadurch ist auch die Akzeptanz für einen guten Remix in der Nachbarschaft weit höher, als für Abriss und Neuanfang. „It takes a second to wreck it, but it takes time to build.“

TITEL: Urban Living – Neue Formen des städtischen Wohnens | TYPOLOGIE: Wohnungen / Studie | ARCHITEKTUR: CITYFÖRSTER Architekten, Berlin | LAGE: Berlin, Deutschland | GRÖSSE: 3,500 m2 | AUSLOBER: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Berlin | WETTBEWERB: 2013

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WIENER EISLAUFVEREIN UND KONZERTHAUS

Top ViewDer Neubau des Hotels InterContinental lässt einen kennzeichnenden öffentlichen Raum entstehen, der als Gemeinschaftsfläche Konzerthaus, Hotel und Eislaufverein zueinander in Beziehung setzt und ihre Nutzung in Raum und Zeit organisiert. Eine durchgängige Betondecke dient als Untergrund für alle weitere Gestaltung. Darauf strukturiert ein Raster, abgeleitet aus der Geometrie eines Eishockeyfeldes und zu einem Muster aus Farbkreisen weiterentwickelt, den Platz. Die Kreise variieren in Dimension und Dichte, leiten Fußgängerströme und gliedern den Platz in Aktivitätenzonen. Das Kreismuster wird zur technischen Infrastruktur, wo sich aus der zweidimensionalen Graphik dreidimensionale Elemente entwickeln – Beleuchtung, Mobiliar und Bepflanzung. Die Beleuchtung des Platzes besteht aus einem im Raster aufgespannten System von Hängeleuchten. Auf diese Weise ist im Winter eine ununterbrochene Eisfläche möglich. Ein zweites im Boden integriertes System macht eine flexible Beleuchtung möglich. Mal erscheint der Platz in einem sanften Ambient-Licht und ein anderes Mal als fröhliche, städtischen Tanzfläche. Das Mobiliar setzt sich aus einer Sammlung von Objekten unterschiedlicher Größe und Form zusammen, welche als Sitzobjekt, Trinkbrunnen oder Fontäne funktionieren. Neben diesen festen Elementen sind temporäre Objekte, wie Wasserbecken, Bühnen und Pavillons geplant. Zwischen Beethovenplatz und Stadtpark wird eine Grünverbindung hergestellt. Hier verdichten sich Kreisflächen, welche mit diversen Gräsern und Pflanzen sowie schattenspendenden Bäumen begrünt sind und entspannende Mikrosituationen schaffen. Im Ganzen entsteht ein wirkungsvoller neuer städtischer Raum, den alle festen Objekte durch das Jahr hindurch mit der nötigen Infrastruktur versorgen. Gleichzeitig wird ein äußerst attraktiver, wandelbarer Raum geschaffen, der unterschiedliche Nutzungen und temporäre Konfigurationen ermöglicht.

TITEL: Area Hotel InterContinental Vienna, Wiener Eislaufverein und Wiener Konzerthaus | TYPOLOGIE: Hotel, Eisbahn, Stadtplatz | ARCHITEKTUR: Querkraft Architekten, Wien | LAGE: Wien, Österreich | GRÖSSE: 15,400 m2 AUSLOBER: EG-WertInvest Hotelbeteiligungs GmbH – Wien | WETTBEWERB: 2014, 2. Phase, Anerkennung

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