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Man Made LandKATHARINA-VON-BORA-STRASSE MÜNCHEN - Man Made Land

KATHARINA-VON-BORA-STRASSE MÜNCHEN

LAGE: München, Deutschland | ARCHITEKTUR: COBE Berlin | GRÖSSE: 6.850 m2 | AUSLOBER: Stadtwerke München GmbH | WETTBEWERB: 2013, Anerkennung

Raum ist eine rare Ressource in München! Nicht nur Wohnraum, sondern auch wohnungsnaher Grünraum. Aus diesem Grund schlagen wir mit Bora-Hof die kompaktest mögliche Form eines Gebäudes an diesem Ort vor. So bleibt ein Maximum an Freiflächen zur individuellen oder gemeinschaftlichen Nutzung erhalten.
Das Grundstückszuschnitt ist nicht ideal: nach Süden schaut man in einen engen Hof. Die gegenüberliegende Bebauung liegt, von der Bauflucht aus gesehen, gerade einmal 40 m entfernt. Aber: nach Norden weitet sich der Blick Richtung Karolinenplatz und „Haus der Kulturinstitute“ – ein Stück freier Himmel in der Großstadt.
Ein „Knick“ im Kubus des Baus und das daraus resultierende Zurückweichen von der Bauflucht maximiert die wertvolle Ost- und West-Orientierung – die Exponierung zur Morgen- und Abendsonne.Der Hof unterteilt sich in eine private, halb-private und halb-öffentliche Zone: den Wohnungen im Erdgeschoß wird auch zum Hof hin eine eigene Terrasse zugestanden. Davor liegt ein gemeinschaftlich genutzter Garten, der wiederum zur Nachbarbebauung hin von einer großen halb-öffentlichen Grünfläche abgelöst ist.

Hecken schirmen die privaten Bereiche im Hof bzw. Straßenbereich jeweils etwas ab. Außerhalb der durch die Tiefgarage unterbauten Fläche stehen Bäume, die einen visuellen Schutz vor der Nachbarbebauung bieten. Die große Wiese im Hofbereich wird durch einen Schlenderweg umschrieben. Dieser bildet auch einen Anschluss zum Tor im südlichen und westlichen Teil des Hofs. Entlang dieses Rundwegs liegen Inseln für gemeinschaftliche Aktivitäten: ein großer Tisch, an dem sich die Nachbarn treffen können, einen gemeinschaftlichen Grillplatz, ein Kleinkindspielfeld mit Trampolin und Schaukel, ein kleiner Hügel als Rodelberg.
Ein Wasserfeld, vermittelt den Übergang vom Hof zum Vorplatz. Es dient zu Sammlung des Regenwassers, das dann in den Gärten genutzt werden kann. Im Winter kann man dort Schlittschuh laufen. Ein Teil der Wasser- und Spielfläche ist überdacht. Ein sprichwörtlicher Hochpunkt der Anlage ist die gemeinschaftlich genutzte Dachterrasse. In Verlängerung der Treppenhäuser fungieren kleine Gewächshäuser als Zugang zu den Dachterrassen.

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