MIXMAX PARK – HAMBURG ALTONA

LAGE: Hamburg Altona | ARCHITEKTUR: COBE Berlin | GRÖSSE: 50 ha | AUSLOBER: Stadt Hamburg | WETTBEWERB: 2012

Was für ein Geschenk! Wo früher Autos lärmten ist heute ein Hamburger Central Park! Tausende von Menschen genießen diesen neuen städtischen Ort, egal ob es regnet oder die Sonne scheint: die Schrebergärtner, die neuen Anwohner und die alten Nachbarn, die nun plötzlich nicht mehr an der Autobahn, sondern in einer Parklandschaft wohnen … Bahrenfeld ist der „grünste Stadtteil Hamburgs“. Mit unserem Vorschlag soll diese besondere Qualität im Bereich des Wettbewerbsgebietes fortgeschrieben und noch potenziert werden. Unser Vorschlages ist es deshalb, innerhalb des Wettbewerbsgebietes den größtmöglichen Park zu schaffen, der gleichzeitig Wohnraum für möglichst viele und unterschiedliche Menschen direkt am Parksaum bietet – HAMBURG MIXMAX PARK. Denn Hamburg MIXMAX PARK ist Geschenk, dessen Wert erst durch den maximalen Gebrauch erst steigt! Dieses neue grüne Herz der Stadt reiht sich dann in ein grünes Netzwerk ein, das endlich den Norden vom Altonaer Volkspark aus mit der Elbe fast nahtlos verbindet. Dieses neue grüne Netzwerk zeichnet sich durch fein abgestimmte Qualitäten aus – elegant oder ultra-robust, ruhig oder aktiv, arid oder bunt, offen oder intim, sportlich-schnell oder geheimnisvoll und verschwiegen.

Rückgrat der Parklandschaft ist das großzügig offene, lang gestreckte und zu Aktivitäten und Bewegung einladende neue BAHRENFELD (Deckel), das, durch seine leichte Krümmung und in der Bewegung hindurch, ständig neue Perspektiven eröffnet. Hier ist – ein seltenes Phänomen in der dichten Stadt – Weite und räumliche Großzügigkeit erlebbar. Die räumliche Weite wird durch die extensive Begrünung noch unterstrichen. Wo Heide, Wiesen und zentrale Festwiese sich abwechseln, wird die Weite des Himmels spürbar. Nur am Rand stehen Schatten spendende Baumgruppen und verleihen der Weite einen grünen Rahmen. Auch die Cluster der Schrebergärten – alle hinter den Baumgruppen und außerhalb der eigentlichen Deckelkonstruktion angeordnet – verleihen der Weite des Parks am östlichen und westlichen Rand eine klar definierte Fassung. Markante Bauten am Parksaum, wie die historische Bahrenfelder Kirche oder neue Architekturen lassen den Blick mal fokussieren, ihn mal in die Weite schweifen. Im Erleben des Parks gibt es also engere und weite Sequenzen. Dabei ist der Parkrand aber immer anders.

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