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Man Made LandJOHN-CRANKO-BALLETTSCHULE - Man Made Land

JOHN-CRANKO-BALLETTSCHULE

LAGE: Stuttgart | ARCHITEKTUR: Gerkan Marg und Partner (GMP) | GRÖSSE: 10.000 m2 | AUSLOBER: Land Baden-Württemberg | WETTBEWERB: 2.Preis, 2011

Nach 40 Jahren ihres Bestehens soll die John-Cranko-Schule in Stuttgart endlich ein ihrem nationalen und internationalen Renommee angemessenes Haus erhalten. Die Einzigartigkeit der Schule manifestiert sich nicht zuletzt in den drei übergeordneten Funktionseinheiten des Schulkonzeptes. Neben den acht Ballettsälen, soll auch ein Internat, bzw. eine Akademie für die Schüler aus aller Welt sowie eine Probebühne, als repräsentatives Schaufenster der Schule, entstehen. Wohnen – Lernen – Auftreten, dieser programmatischen räumlichen Dreiteiligkeit steht ein Standort in Stuttgart gegenüber, der ausgesuchter nicht sein könnte. Die prominente Lage am Urbansplatz und damit die fußläufige Nähe zur Kulturmeile, kontrastiert mit dem fast ländlich verwunschen anmutenden Naturraum zwischen Werastrasse und Urbansplatz. Die für Stuttgart typische Hanglage garantiert eine Präsenz weit in den Stadtraum hinein. Der geografische Projektkontext offeriert mit seiner peripheren Hanglage von Stuttgart-Mitte, die Chance einer Balkonsituation Richtung Stadt, die sich im Tal ausbreitet.

Das vorliegende Projekt wird dabei vom Ehrgeiz geprägt, das Gelände in diesen spezifischen urbanen Kontext einzubetten. Das vorhandene Grundstück und der zukünftige Freiraum für die Ballettschule wird durch die Leere des Plateaus und dem dichten Gehölzbestand des Hangs geprägt. Wir entwickeln daraus einen urban geprägten und dennoch wilden Wald, der sich aus dieser Fülle an bestehender Vegetation speist. Ein vegetativer Teppich niedriger Waldpflanzen (Farne, Heidekraut, Blaubeere…), inspiriert durch die lokalen Wälder Stuttgarts wird auf dem gesamten Aussengelände der Parzelle ausgebreitet. Diese vegetative Fülle stellt eine waldähnliche Atmosphäre her und steht im Kontrast zum offenen Plateau. Ein Rundweg durch diesen kleinen Waldpark ergibt sich durch die Anordnung der vier bestimmenden Orte des Plateaus: Terrasse / Bühne / Industriedenkmal und dem Belvedere. Der Freiraum bietet damit den Internatsbewohnern und ihren Besuchern zum einen Räume des Austausches und aktiven Spiels als auch malerische und ruhige Räume der Einkehr.

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