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Man Made LandHAMBURGER BAHNHOF BERLIN - Man Made Land

HAMBURGER BAHNHOF BERLIN

LAGE: Berlin, Deutschland | GRÖSSE: 21,600 m2 | AUSLOBER: CA Immo Deutschland GmbH | WETTBEWERB: 2014

Mit seiner innerstädtisch zentralen Lage – in direkter Nähe zum Berliner Hauptbahnhof und zwischen Schifffahrtskanal und Heidestraße – wird das Entwurfsgebiet in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der nördlichen Innenstadt spielen. Es verbindet das Museum im Hamburger Bahnhof mit der neu entstehenden Europacity und bietet in seiner Nutzungsvielfalt einen interessanten Verknüpfungspunkt zwischen öffentlichen und privaten Funktionen. Die Fläche, die früher für den Fracht- und Güterumschlag sowie den Bahnbetrieb genutzt wurde und später künstlerischen Zwischennutzungen diente, bietet in seiner derzeitigen Materialität und räumlichen Wirkung bereits eigenwillige Qualitäten. Die homogene Bestandsoberfläche aus Kopfsteinpflaster, die jetzt bereits abgerissen wird, erzeugte einen weiten, einheitlichen Raum. Ein durchgehender, identitätsstiftender Teppich verbindet den Vorplatz von 50 Hertz, den Entréeplatz am Sozialgericht und Landesinstitut für gerichtliche Medizin und den Platz am Hamburger Bahnhof miteinander. Er schafft eine zusammenhängende Grundlage für das gesamte neue Ensemble.

Im Ganzen stehen 17.000 qm Kopfsteinpflaster zur Verfügung. Wir sehen es als gute Möglichkeit ein Stück der Geschichte und des heutigen, industriellen Charakters des Ortes weiter zu transportieren. Das meiste Pflaster wird im Sinne der Nachhaltigkeit wiederverwendet, teilweise in seiner Oberfläche verändert und durch neue Natursteine angefüllt. Die räumliche Qualität des Ortes wird erhalten und durch zielgerichtete Maßnahmen modifiziert und veredelt. Die wiederverwendeten, alten und zum Teil bearbeiteten Steine sind die Basis des verbindenden Teppichs.  Bewusst dazu addiertes, neues Material bildet Inseln aus der Fläche heraus, auf denen sich die neuen Funktionen ansiedeln. Der Pflastergradient erweckt das Bild eines Archipels. Materialunterschiede separieren Durchgangs- und Aufenthaltsräume voneinander aber verweben sie gleichzeitig miteinander. Ein Gradient von verschiedenen Oberflächen – altem, gestocktem und neuen Pflaster- lässt eine Textur entstehen. Sie gliedert den Raum und leitet zusammen mit den grünen Inseln die verschiedenen Ströme von Fußgängern, Fahrradfahrern, Autofahrern, Anwohnern und Besuchern.

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